Hallo. ich bin koko.

Eigentlich heiße ich Rasim Karic, aber meine Freunde nenne mich ganz einfach Koko. „Freunde“ ist ein weitreichender Begriff. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass die Verbindung zwischen einem Fotografen und einem Brautpaar auf tiefer Freundschaft beruhen muss, damit es funktioniert. Und es gibt Freundschaften, die entstehen über ein Lachen. Eine nette Geste. Einen Handschlag. Einfach gesagt - eine Verbindung. Du hast den Weg hierher zu mir gefunden - und wenn dein Bauchgefühl: Ja, sagt, zu mir und meiner Art, wie ich Dinge sehe, freut mich das. Ich den nächsten Zeilen erfährst du etwas mehr über mich. Wer ist so bin. Und warum ich tue, was ich tue. Ich beginne mit meinen Reisen. Denn ich reise unheimlich gerne. In die entlegensten Winkel der Welt. Mit meinen Freunden. Dort arbeite ich. Wobei „Arbeiten“ das falsche Wort ist. Nennen wir es: Momente einfangen. Momente der Liebe. Für mich ist mein Beruf, Berufung. Der Drang in die Welt hinauszugehen, ist mein Motor. Jeder Fremde, ist ein potenzieller neuer Freund. Die Weltkarte ist meine To-Do-Liste, und so wie ich einzigartige Landschaften, umgeben von Berg und Tal schätze, so sehr liebe ich auch den blauen Ozean und die Winde, die ihn umgeben. Wenn ich also reise, habe ich meine Kamera im Gepäck - und meine Hüte. Ja ich liebe Hüte. Ich kann gar nicht genug von ihnen bekommen.

Und ich bekomme nie genug von gutem Essen. So habe ich auf meinen Reisen kulinarische Highlights erlebt, durfte vom Suppenlöffel der Welt kosten und bin ein echter Feinschmecker geworden. Wie nennt man das im Fachjargon? „Gourmet“ glaube ich. Es gibt wirklich nichts über eine echte neapolitanische Pizza Margarita mit echtem Büffel-Mozzarella - da läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen, wenn ich darüber schreibe. Da wären also die Fotografie, die Reisen, das Essen - und wovon ich nicht genug bekommen kann, ist Mode. Mode und Stil begleiten mich schon mein Leben lang. Ich bin einfach empfänglich für schöne Dinge. Mode ist für mich eine Lebensweise - ohne den Einfluss von Trends, die kommen und gehen, wie sie gerade lustig sind. So berate ich hin und wieder auch meine Paare, wenn sie sich unschlüssig sind, bei ihrer Kleiderwahl. Ihr fragt euch vielleicht woher ich komme? Denn mein Name lässt Stoff für Spekulationen. Nun, geboren bin ich im ehemaligen Jugoslawien. In Sarajewo. Seit meinem fünften Lebensjahr haben mich Bilder fasziniert. So kam meine gesamte Familie und Freunde nicht drumherum, mal vor meiner Linse zu stehen. Zum 14. Geburtstag bekam ich von meiner Tante eine Kamera geschenkt. Eine Minolta Analog-Film-Kamera. Und es war Liebe auf den ersten Blick. Von da an - war die Fotografie fester Bestandteil meines Lebens. Erst 2015, da habe ich den Weg in die Selbstständigkeit gewagt und habe meine Liebe zum Beruf gemacht. Heute kann ich voller Stolz behaupten, dass ich begeisterter und leidenschaftlicher Hochzeitsfotograf bin. Ich wurde schon gefragt, warum Hochzeiten. In meinen Augen, gibt es keinen schöneren Moment, als den Moment der Liebe. Der Innigkeit. Der Verbindung, wenn zwei Liebende für immer Ja zu einander sagen. Ja zu Glück. Und zu ihrer Liebe. Diese Momente festzuhalten - dabei mit natürlichem Licht zu spielen, auf Licht und Schatten zu warten, auf ungestellte und natürliche Augenblicke - das ist mein Antrieb. Lara von Konfettikuss stellte uns allen eine Monatsaufgabe: Wir sollten ihr eine Weddingstory erzählen, an die wir uns erinnern. Nun, ich habe mein Brautpaar Tia und Steve ausgesucht. Ein Paar, das mir schnell ans Herz gewachsen ist. Weil es sehr besondere Menschen sind. Erfahrt heut Abend, warum diese Hochzeit mitten ins Herz ging. Seid gespannt.