Heute ist mal wieder so ein Tag. Ich höre „Dietro Casa“ von Ludovico Einaudi und träume in mich hinein. Jeder Mensch hat etwas, was ihn in eine andere Welt entführt. Bei mir ist es der Takt der Musik. Schon mit sechs Jahren fing ich an zu tanzen. Wenn Musik spielte, tanzte ich. So konnte ich meinen Gefühlen Ausdruck verleihen. Die Liebe, so finde ich, hat etwas von einem Tanz. Und nicht immer ist die Liebe leicht. Manchmal hat sie etwas von einem Tanz auf Scherben. Sie ist kein Trugbild. Keine Illusion. Sie ist echt.Manchmal, da erzählt sie die Geschichte zweier Menschen, die es nicht leicht haben in ihrem Leben. Zwei Menschen, die viel miteinander machen, zusammen halten und sich umeinander kümmern. Schicksalsschläge erleiden und sich dennoch den Herausforderungen des Lebens stellen. Und obwohl die Liebe manchmal schmerzt, und man das Gefühl hat, auf Glasscherben zu tanzen, so ist sie doch auch unser Halt. Unser Leben. Unsere Tür in eine andere Welt, die Emotionen, Freude, Schönheit für uns bereithält und von der wir nie genug bekommen. Als Traurednerin tauche ich ein in die Liebesgeschichte von zwei Menschen. Sie geben mir ihr Vertrauen. Erzählen mir über ihre Kindheit, ihr Leben, die Höhen und Tiefen und ihre ganz besondere Verbindung zueinander. In Gesprächen mit Familie und Freunden finde ich mehr heraus - und die Geschichte nimmt langsam ihre Form an. Heute ist so ein Moment, an dem ich dem Universum dankbar bin, für das was ich tue. Denn ich liebe es. Ich liebe die Liebe. Und ich liebe „Zufälle“. Die es in meiner Welt ja nicht gibt. Magie & die Liebe findet man überall, und manchmal, da verbirgt sie sich in Erinnerungen einer alten Dame, die sich an die Kindheit ihres Enkels zurückerinnert und manchmal auch in einer Postkarte, die „Konfetti im Herzen“ für uns bereithält. Heut mal etwas tiefgründiger zum Abend.